Ich sitze hier gerade im Don Mueang Airport in Bangkok und kann gar nicht begreifen, wie schnell die Zeit vergangen ist. Meine erste große Reiseetappe, Thailand, ist jetzt vorbei.
Die letzten elf Tage habe ich mit Johanna im Norden verbracht. Wie sind von Chiang Mai auf ins Hippie Dorf Pai gefahren, wo wir uns Wasserfälle, Canyons und heiße Quellen angeschaut haben, barfuß im Jungle gewandert sind und vor allen Dingen aber viel entspannt haben. Pai ist wie eine kleine, internationale Gemeinde. Mit thailändischer Kultur hat es da nichts zu tun, aber es ist wunderbar gemütlich - überall nette Cafés und Bars mit live Musik. Dort haben wir auch ein kleines Experiment angefangen, eine vegane Woche, was sich möglicherweise in einen permanenten life style entwickeln könnte.
Von Pai aus sind wir mit Rollern 120 km und über 700 Kurven nach Mae Hong Son gefahren. Eine Syadt nahe der Grenze zu Myanmar, die nicht sehr touristisch ist. Die Fahrt war unglaublich schön und die Wanderung, die wir da unternommen haben war den Besuch auf jeden Fall wert. Unser Guide kannte so ziemlich jede Pflanze und jedes Kraut im Jungle, hat uns Früchte gepflückt und vor Spinnen bewahrt. Es war super.
Wegen der Roller sind wir für eine Nacht zurück nach Pai, haben dann eine Nacht in Chiang Mai bei Carol verbracht, von wo aus wir nach Sukhothai gefahren sind, die Hautstadt des ersten thailändischen Königreiches. Gestern haben wir uns die atemberaubenden Tempellandschaften angeschaut, bevor wir dann in den Nachtbus nach Bangkok gestiegen sind.
Und hier bin ich jetzt. Sitze in einem Eckchen des Flughafens und kann nicht glauben, was ich in diesem wunderschönen Land alles erleben durfte.
In dem Land, in dem Leute, die gerade mit dem Roller nach Hause fahren direkt ins Auto springen und einen zur Bushaltestelle fahren, wenn man sie nach dem Weg fragt.
In dem Land, in dem Busfahrer einen hinterherhupen und wieder hinein winken, wenn man zu früh aussteigt.
In dem Land, in dem ein Lächeln den Menschen so leicht auf den Lippen liegt.
In dem Land, in dem ich mich direkt wohl gefühlt habe.
Danke für alles Thailand. Ich werde dich vermissen, bis ich wiederkomme.
Samstag, 24. Oktober 2015
Freitag, 16. Oktober 2015
Chiang Mai
Hallöchen ihr Lieben,
Sorry, dass ich mich jetzt erst melde, aber die Zeit vergeht hier wie ein Wimpernschlag.
Also, meine letzten zwei Wochen habe ich in Chiang Mai bei meinem zweiten workaway verbracht. Ich habe dort bei einer amerikanischen Rentnerin gelebt - im kompletten Luxus. Ich hatte mal wieder ein richtiges Bett, eine Küche zur Verfügung und einen Hygiene Standard, den ich schon länger nicht mehr genießen durfte. Carol hatte alle importierten Güter, die ich mir nur erträumen konnte. Meine harte, harte "Arbeit" bestand daraus für sie zu kochen ( pancakes, brownies, pasta ...) und mich um den "Hund" zu kümmern ( kaum als Hund zu identifizieren ;) ). Zuletzt wurde diese Abeit sogar durch die Ankunft anderer Freiwilliger durch vier geteilt. Nach der anstregenden letzten Woche war es der Himmel.
Die ersten drei Tage habe ich meine Energiereserven durch viel lesen, essen und ausruhen aufgefüllt. Dann ging es ans entdecken. Einen Thai Kochkurs habe ich gemacht ( die Thai Küche steht bei mir jetzt auf Platz 1 - noch vor Italien und Amerika ;) ), habe mit dem Roller Berge erklommen, um mir Tempel anzuschauen, bin im Canyon von Klippen gesprungen, bin durch Riesen Märkte geschlendert und habe Rundwege in Angriff genommen. Das alles immer mit den anderen Mädels und gegen Ende dann auch mit Johanna, mit der ich ja jetzt drei Wochen rumreise. Es war sehr spannend, wunderschön und total abwechslungsreich.
Carol meine Gastgeberin ist sehr herzlich, klug und lustig. Es war Entspannung, Spaß und Abenteue. Und Essenshimmel.
Johanna und ich träumen schon seit unserer Abreise aus den USA davon, wieder bei Cold Stone ( das beste Eis der Welt ) zu essen. Der Traum ging in Chiang Mai in Erfüllung. Tausend Zufälle haben dazu geführt, dass wir in einem Einkaufszentrum darüber gestolpert sind. Es wurde gelacht, geweint, geschrien und vor allen Dingen: gegessen.
Ein Träumchen .
Vorgestern ging es dann für uns beide weiter in den Norden zu einem Hippie Dorf in den Bergen. Wuuuuunderschöne Landschaften hier oben.
Ich kann nicht glauben, was ich alles erleben darf. Ich bin so unglaublich glücklich. Das Leben ist ein Abenteuer.
Sorry, dass ich mich jetzt erst melde, aber die Zeit vergeht hier wie ein Wimpernschlag.
Also, meine letzten zwei Wochen habe ich in Chiang Mai bei meinem zweiten workaway verbracht. Ich habe dort bei einer amerikanischen Rentnerin gelebt - im kompletten Luxus. Ich hatte mal wieder ein richtiges Bett, eine Küche zur Verfügung und einen Hygiene Standard, den ich schon länger nicht mehr genießen durfte. Carol hatte alle importierten Güter, die ich mir nur erträumen konnte. Meine harte, harte "Arbeit" bestand daraus für sie zu kochen ( pancakes, brownies, pasta ...) und mich um den "Hund" zu kümmern ( kaum als Hund zu identifizieren ;) ). Zuletzt wurde diese Abeit sogar durch die Ankunft anderer Freiwilliger durch vier geteilt. Nach der anstregenden letzten Woche war es der Himmel.
Die ersten drei Tage habe ich meine Energiereserven durch viel lesen, essen und ausruhen aufgefüllt. Dann ging es ans entdecken. Einen Thai Kochkurs habe ich gemacht ( die Thai Küche steht bei mir jetzt auf Platz 1 - noch vor Italien und Amerika ;) ), habe mit dem Roller Berge erklommen, um mir Tempel anzuschauen, bin im Canyon von Klippen gesprungen, bin durch Riesen Märkte geschlendert und habe Rundwege in Angriff genommen. Das alles immer mit den anderen Mädels und gegen Ende dann auch mit Johanna, mit der ich ja jetzt drei Wochen rumreise. Es war sehr spannend, wunderschön und total abwechslungsreich.
Carol meine Gastgeberin ist sehr herzlich, klug und lustig. Es war Entspannung, Spaß und Abenteue. Und Essenshimmel.
Johanna und ich träumen schon seit unserer Abreise aus den USA davon, wieder bei Cold Stone ( das beste Eis der Welt ) zu essen. Der Traum ging in Chiang Mai in Erfüllung. Tausend Zufälle haben dazu geführt, dass wir in einem Einkaufszentrum darüber gestolpert sind. Es wurde gelacht, geweint, geschrien und vor allen Dingen: gegessen.
Ein Träumchen .
Vorgestern ging es dann für uns beide weiter in den Norden zu einem Hippie Dorf in den Bergen. Wuuuuunderschöne Landschaften hier oben.
Ich kann nicht glauben, was ich alles erleben darf. Ich bin so unglaublich glücklich. Das Leben ist ein Abenteuer.
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