Freitag, 20. November 2015

Vietnam

Etwas verspätet kommt jetzt mein Eintrag über meine Zeit in Vietnam:
Nach rund 30 Stunden in Flughäfen und Flugzeugen habe ich es endlich nach Da Nang in Vietnam geschafft und bin direkt in das Fischerdorf Hoi An gefahen,um mich dort vom Myanmar Stress zu erholen. Und genau das habe ich die nächsten fünf Tage getan. Im besten Hostel, in dem ich bis jetzt war - süße Bambushütten zwei Minuten vom Strand mit leckerem Essen und tollen Leuten. Die Sonnentage wurden komplett am Strand verbracht. Mit einem Buch auf einer Sonnenliege zu entspannen und das Essen dorthin gebracht bekommen muss dem Paradies schon sehr nahe kommen.
An einem weniger sonnigen Tag habe ich die süße Innenstadt und die Postkarten tauglichen Reisfelder in der Gegend mit dem Fahrrad erkundet. Die Aussichten waren genau das, was ich mir unter "Vietnam" immer vorgestellt habe.
Mit den Leuten aus dem Hostel war jeder Abend einzigartig und lustig. Es war eine tolle Zeit dort.
Wehmütig habe ich mich dann nach fünf Tagen losgerissen und habe es nach 26 auf die Cat Ba Insel im Norden Vietnams geschafft. Eine 14 stündige Busfahrt, zwei Stunden warten, vier Stunden Bus, eine Stunde warten, fünf Stunden Boot. Die Bootsfahrt hätte auch nur eine halbe Stunde dauern können, doch ich habe vor Ort erfahren, dass es keine Fähre zu der Insel gibt, weswegen ich mich auf ein Tourboot einkaufen musste und dort fünf Stunden auf dem Sonnendeck gechillt habe, während die Leute Sachen besichtigt haben - es geht schlimmer ;)
Cat Ba ist eine wunderschöne Insel im berühmten Halong Bay. Strände findet man dort neben Bergen. Auch hier wurde meine Zeit mal wieder von tollen Leuten einzigartig gemacht. Der Besitzer meines Hostels war zum Beispiel super lustig und hat mich, auf meine Frage hin, wo ich den Kopfhörer kaufen könnte, fast eine Stunde auf seinem Motorrad um die Insel gefahren - super lustig. Am tollsten war es jedoch, als mich die freiwilligen Kellner meines Lieblingsrestaurant gefragt haben, ob ich gerne etwas an ihrem letzten Tag auf der Insel mit ihnen unternehmen würde. Also sind die beiden ( Italiener ), der Besitzer des Restaurants ( Vietnamese ), mehrere Gäste des Restaurants ( Franzosen, Spanier und Deutsche ) und ich uns aufgemacht, haben uns ein Boot ausgeliehen und uns auf den Weg gemacht zu einer mini Insel, auf der der Besitzer jahrelang als Mönch gelebt hat. Dort habe ich den schönsten Sonnenuntergang meines Lebens gesehen. An dem Abend hat der Besitzer uns auch noch zu einem traditionellen vietnamesichen Essen eingeladen ( große Schlüsseln mit allem möglichen an Essen sind auf dem Tisch, man hat ein kleines Schüsselchen mit Reis in der Hand und schaufelt dort immer kleine Portionen von dem Essen mit seinen Stäbchen rein )' inspirierende Leute.
Nach entspannenden und spannenden drei Tagen dort, ging es weiter. Über Nacht in die Bergstadt Sapa. Dort habe ich sofort eine der Frauen, die homestays in den umliegenden Dörfern anbietet, aufgesucht. Diese Dorfvölker haben ihre eigene Sprache, Kultur und Sitten. Ich bin mit drei anderen Reisenden und ihr zu ihrem Dorf gewandert - durch wunderschöne Natur. Nach sechs Stunden waren wir angekommen. Ich bin zwei Tage in dem Dorf geblieben. Es war unglaublich spannend zu sehen, wie die Menschen dort leben, die sozialen Strukturen zu erfassen, und die Natur zu erkunden. Das Komfort Level war niedrig - drei schwitzige Tage ohne Dusche - aber die Leute waren unglaublich nett und diese Erfahrung erweckt sehr viel Demut und öffnet die Augen für andere Lebensformen. Sehr interessant.
Zurück in Sapa habe ich mich direkt in einen Bus nach Hanoi gesetzt und bin in den Tumult dieser Hauptstadt eingetaucht. Zwei Tage durch verrücktesten Verkehr laufen, sich in Cafes und Buchladen verdrücken und vergnügt alle Touriprogramme über Bord werfen und sich einfach mal ins Kino setzen. Es hat Spaß gemacht.
Vietnam ist ein wunderschönes Land. Allerdings hat such meine Zeit dort sehr viel mehr nach Urkaub aks nach Reisen angefühlt. Nach den intensiven Tagen in Myanmar war ich von den durch Touris platt getretenen Pfaden überrascht und konnte mich nicht auf die gleiche Weise in die Kultur des Landes hinein schmeißen. Nichts desto trotz hatte ich eine super erlebnisreiche und wertvolle Zeit in Vietnam.







Es ist kein tschüß, sondern ein auf Wiedersehen, denn zwei Wochen sind für das Land definitiv nicht genug.

Dienstag, 3. November 2015

Myanmar

Es ist 2:20 Uhr, ich sitze im Flughafen von Yangon und vertreibe mir die Zeit bis mein Flug nach Vietnam geht - um 15 Uhr. Meine Zeit in Myanmar ist schon vorbei.
Diese 10 Tage haben an Intensität die ganzen zwei Monate in Thailand bei weitem überstiegen, schon mal als spoiler.
Am Tag unserer Ankunft sind wir vom Flughafen aus direkt zu unserem Hostel gefahren und haben aus dem Taxi heraus die ersten Eindrücke bekommen. Gepflegte Parks neben herunter gekommenen Häusern, schmutzige Fassaden und viel Verkehr. Nach kurzem Stop im Hostel sind wir dann direkt auf Entdeckungstour und Essenssuche aufgebrochen. Und wurden überwältigt. Alle Sinne wurden auf einmal bestürmt - unbekannte Gerüche, der laute Verkehr, der unglaubliche Anblick der prachtvoll kaputten Häusern. Wie berauscht sind wir herumgestolpert und haben uns am ersten Straßenstand mit vegetarischem Essen hinhesetzt. Nach ein paar Minuten haben sich zwei Kinder ohne Wort an unseren Tisch gesetzt und schweigend ihre Hausaufgaben gemacht - ein süßer Willkommensgruß von Myanmar.
Nach dem ersten Mahl ( übrigens köstlich ), sind wir dann weiter durch die Stadt gezogen und haben erste Einblicke in die religiöse Vielfalt dieses Landes und vor allem dieser Stadt bekommen - an Kirchen, buddhistischen, sowie hinduistischen Tempeln, als auch Moscheen sind wir vorbei gelaufen. Friedliche Koexistenz wurde uns hier vorgelebt.
Die Tempel waren von überwältigender Schönheit.
Am nächsten Tag wurden wir mit den ersten Problemen konfrontiert, die mit dem Reisen in.einem Land, das sich gerade erst für den Tourismus geöffnet hat, einhergehen. Von Thailand und seiner Infrastruktur verwöhnt hatten wir nicht daran gedacht, dass man irgendwann mal gesagt bekommen würde, dass die Busse zu seinem Ziel schlicht und einfsch ausgebucht sind. Und zwar für die nächsten vier Tage. Wir sind Marathons durch die Stadt gelaufen, um uns ein Busticket zu organisieren - letztendlich mussten wir etwas umplanen und die Reihenfolge unserer Reiseroute ändern. Erste Lektion.
An diesem Tag sind wir durch die Innenstadt über chaotische und laute Märkte gelaufen mit Massen an Menschen, Tieren und allem, was sich verkaufen lässt. Erschöpft von dem Trubel haben wir uns am Hafen in ein Tee"haus" niedergelassen - ein Bierzelt mit Plastiktischen und Stühlen. Direkt wurden wir umringt von Einheimischen, die mit uns Gespräche über ihre Sitten und Kultur angefangen haben und total interessiert waren. Die Leute in Myanmar sind unglaublich offen, freundlich und extrovertiert. Ins Gespräch zu kommen ist sehr einfach, zum Teil gar nicht zu vermeiden.
Am nächsten Tag haben wir uns noch den größten Markt Yangons angeschaut, bevor wir dann zu der chaotischsten Bushaltestelle gefahren sind, die ich in meinem Leben je gesehen habe ( es ist eigentlich eine eigene kleine Stadt mit einem Bus vor jeder Hütte ), wo wir uns in einen Nachtbus zum Inle See gesetzt haben.
Als wir da um 6 Uhr Morgens verschlafen aus dem Bus gestolpert sind, sind wir zum Glück zwei sehr freundlichen Tuk Tuk Fahrern in die Arme gelaufen, die uns von ausgebuchten Hotel zu ausgebuchten Hotel gefahren haben, bis wir etwas gefunden haben. Wir mussten uns noch etwas an die Notwendigkeit des vorbuchens gewöhnen. Unser Busticket für den nächsten Tag haben wir direkt besorgt - etwas gelernt hatten wir also schon. Daraufhin sind wir mit Fahrrädern durch die idyllische Landschaft gefahren und haben Abends einen tollen Kochkurs mitgemacht. Beim Essen hat unser Kochlehrer uns dann nebenbei informiert, dass heute ein Feiertag wäre und gleich ein Umzug vorbeikommen würde, mit dem wir mitziehen könnten. Gesagt, getan. Der Laternenumzug kam und wir folgten. Erst fühlten wir uns wie Außenseiter, doch nach gefühlten fünf Sekunden hatten uns die Leute schon Laternen in die Hand gedrückt, uns Böller gegeben, und wir waren Teil des ganzen. Wir haben mit Mönchen zu Trommelmusik getanzt, leuchtende Ballons steigen lassen und Nachts mit Einheimischen Tee getrunken. Es war magisch.
Am nächsten Tag sind wir dann in einem klassischen Longtail Boot über den schönen See getuckert, bevor wir den nächsten Nachtbus nach Bagan genommen haben.
Etwas, was ich in Myanmar definitiv auch gelernt habe ist, was für eine Art von Reisen für mich gut ist und wie viel ich meinem Körper antun kann, bevor er zurück schlägt. Nachdem wir eine Weile in einer Stadt höchstens zwei Nächte, meistens aber nur eine verbracht haben, und faste jede zweite Nacht im Bus, hat mein Körper gestreikt. Der Schlafdefizit und die Reizüberflutung hat mich dann einen Tag ans Bett gebunden und mich einen zweiten Tag noch sehr ruhebedürftif hinterlassen. Johanna ging es ähnlich. Ich bereue nicht, dass wir es in Myanmar so gemacht haben, da wir nur so wenig Zeit hatten, allerdings habe ich dadurch echt gelernt, was für mich geht und, wo mein Körper eine Grenze zieht.
Bagan war wunder, wunderschön. Das UNESCO Welterbe ist eine Tempelstadt mit noch 2000-4000 mehr oder weniger erhaltenen Tempeln. Man muss es einfach mal gesehen haben. Auch dort wurden wir von den Bewohnern wieder in unglaubliches involviert. Wir saßen an einen Tempel, um den Sonnenuntergang zu beobachten, als ein Mädchen plötzlich auf uns zu kam und fragte, ob wir gerne helfen würden, den Tempel mit Kerzenlicht zu schmücken, für einen Feiertag. Ach, was das Leben einen nicht alles schenkt an Erlebnissen!
Nach zwei Nächten in Bagan haben wir wieder eine im Bus verbracht auf dem Weg nach Bago. Das erste mal konnte ich in einem Bus richtig schlafen. Wir haben tatsächlich so gut geschlafen, dass wir in Yangon statt in Bago aufgewacht sind. Wir haben also einen anderen Bus genommen, um die zwei Stunden zurück zu fahren. In Bago sind wir mit Fahrrädern herum gefahren. Schnell wurde uns der Stress der Stadt zu viel und wir haben mit google maps versucht einen See in der Nähe zu finden. Google maps führte uns direkt zu einer kleinen Bambushütte irgendwo im nirgendwo. Die Tochter der Familie hat sich direkt auf den Weg gemacht und uns zum See geführt - sie ist mit uns 30 Minuten durch die Sonne gelaufen, ohne irgendetwas zu fordern.
Nach diesem entspannenden Tag sind wir heute zurück nach Yangon und zum Flughafen, wo es für mich uns Johanna nach fast einen Monat gemeinsamen Reisens Abschied hieß.
Myanmar war stressig, antrengend und überwältigend. Es war definitiv außerhalb unserer Komfortzone.
Und es war definitiv eine der schönsten, lehrreichsten und inspirierendsten Wochen meines Lebens.
Jetzt bin ich erschöpft und freue mich auf mein Strandhüttenhostel in Vietnam.
Bis bald!







Samstag, 24. Oktober 2015

Goodbye Thailand

Ich sitze hier gerade im Don Mueang Airport in Bangkok und kann gar nicht begreifen, wie schnell die Zeit vergangen ist. Meine erste große Reiseetappe, Thailand, ist jetzt vorbei.
Die letzten elf Tage habe ich mit Johanna im Norden verbracht. Wie sind von Chiang Mai auf ins Hippie Dorf Pai gefahren, wo wir uns Wasserfälle, Canyons und heiße Quellen angeschaut haben, barfuß im Jungle gewandert sind und vor allen Dingen aber viel entspannt haben. Pai ist wie eine kleine, internationale Gemeinde. Mit thailändischer Kultur hat es da nichts zu tun, aber es ist wunderbar gemütlich - überall nette Cafés und Bars mit live Musik. Dort haben wir auch ein kleines Experiment angefangen, eine vegane Woche, was sich möglicherweise in einen permanenten life style entwickeln könnte.
Von Pai aus sind wir mit Rollern 120 km und über 700 Kurven nach Mae Hong Son gefahren. Eine Syadt nahe der Grenze zu Myanmar, die nicht sehr touristisch ist. Die Fahrt war unglaublich schön und die Wanderung, die wir da unternommen haben war den Besuch auf jeden Fall wert. Unser Guide kannte so ziemlich jede Pflanze und jedes Kraut im Jungle, hat uns Früchte gepflückt und vor Spinnen bewahrt. Es war super.
Wegen der Roller sind wir für eine Nacht zurück nach Pai, haben dann eine Nacht in Chiang Mai bei Carol verbracht, von wo aus wir nach Sukhothai gefahren sind, die Hautstadt des ersten thailändischen Königreiches. Gestern haben wir uns die atemberaubenden Tempellandschaften angeschaut, bevor wir dann in den Nachtbus nach Bangkok gestiegen sind.
Und hier bin ich jetzt. Sitze in einem Eckchen des Flughafens und kann nicht glauben, was ich in diesem wunderschönen Land alles erleben durfte.
In dem Land, in dem Leute, die gerade mit dem Roller nach Hause fahren direkt ins Auto springen und einen zur Bushaltestelle fahren, wenn man sie nach dem Weg fragt.
In dem Land, in dem Busfahrer einen hinterherhupen und wieder hinein winken, wenn man zu früh aussteigt.
In dem Land, in dem ein Lächeln den Menschen so leicht auf den Lippen liegt.
In dem Land, in dem ich mich direkt wohl gefühlt habe.
Danke für alles Thailand. Ich werde dich vermissen, bis ich wiederkomme.

Freitag, 16. Oktober 2015

Chiang Mai

Hallöchen ihr Lieben,
Sorry, dass ich mich jetzt erst melde, aber die Zeit vergeht hier wie ein Wimpernschlag.
Also, meine letzten zwei Wochen habe ich in Chiang Mai bei meinem zweiten workaway verbracht. Ich habe dort bei einer amerikanischen Rentnerin gelebt - im kompletten Luxus. Ich hatte mal wieder ein richtiges Bett, eine Küche zur Verfügung und einen Hygiene Standard, den ich schon länger nicht mehr genießen durfte. Carol hatte alle importierten Güter, die ich mir nur erträumen konnte. Meine harte, harte "Arbeit" bestand daraus für sie zu kochen ( pancakes, brownies, pasta ...) und mich um den "Hund" zu kümmern ( kaum als Hund zu identifizieren ;) ). Zuletzt wurde diese Abeit sogar durch die Ankunft anderer Freiwilliger durch vier geteilt. Nach der anstregenden letzten Woche war es der Himmel.

Die ersten drei Tage habe ich meine Energiereserven durch viel lesen, essen und ausruhen aufgefüllt. Dann ging es ans entdecken. Einen Thai Kochkurs habe ich gemacht ( die Thai Küche steht bei mir jetzt auf Platz 1 - noch vor Italien und Amerika ;) ), habe mit dem Roller Berge erklommen, um mir Tempel anzuschauen, bin im Canyon von Klippen gesprungen, bin durch Riesen Märkte geschlendert und habe Rundwege in Angriff genommen. Das alles immer mit den anderen Mädels und gegen Ende dann auch mit Johanna, mit der ich ja jetzt drei Wochen rumreise. Es war sehr spannend, wunderschön und total abwechslungsreich.

Carol meine Gastgeberin ist sehr herzlich, klug und lustig. Es war Entspannung, Spaß und Abenteue. Und Essenshimmel.
Johanna und ich träumen schon seit unserer Abreise aus den USA davon, wieder bei Cold Stone ( das beste Eis der Welt ) zu essen. Der Traum ging in Chiang Mai in Erfüllung. Tausend Zufälle haben dazu geführt, dass wir in einem Einkaufszentrum darüber gestolpert sind. Es wurde gelacht, geweint, geschrien und vor allen Dingen: gegessen.
Ein Träumchen .

Vorgestern ging es dann für uns beide weiter in den Norden zu einem Hippie Dorf in den Bergen. Wuuuuunderschöne Landschaften hier oben.
Ich kann nicht glauben, was ich alles erleben darf. Ich bin so unglaublich glücklich. Das Leben ist ein Abenteuer.



Mittwoch, 30. September 2015

Golf Küsten Abenteuer

Letzte Woche Freitag habe ich das wunderschöne Koh Lanta verlassen, um die sechs Tage vor meinem Flug in den Norden an der Golf Küste zu verbringen. Das war eher ein spontan Trip, geplant nachdem mich ein Mädchen, das ich in Bangkok getroffen habe angeschrieben und gefragt hat, ob ich denn zur berühmt berüchtigten Full Moon Party kommen würde... und ich dachte mir: wieso eigentlich nicht?
Die Full Moon Party findet einmal monatlich, eben immer zur Vollmondnacht, auf der Koh Phangan statt. Also hin. Diese Insel hat circa 8000 Einwohner und normalerweise auch nicht allzu viele Touristen, aber einmal im Monat wird sie von ungefähr 30000 Partywütigen heimgesucht.
Mein Hostel war ziemlich cool und es hat sich direkt ein Grüppchen gefunden mit der wir, fast immer in derselben Formierung, abends feiern und tagsüber mit rollern die Insel erkunden waren. Ich hatte kaum Erwartungen an die Insel, da ich eben immer nur von der Party gehört habe, und war deswegen ziemlich überwältigt von der Schönheit! Atemberaubende Strände und exotische Junglelandschaften ziehen sich da um, bzw über, die ganze Insel.
Vor der Full Moon Party gab es noch die Jungle Party, die total schön situiert war und wie aus einer anderen Welt aussah.
Die Full Moon Party selber hat mich genauso überrascht, wie die Insel. Ich hatte vorher gehört, dass es gefährlich werden kann und da alles mögliche schief läuft, aber ich habe es als total friedlich und einfach nur toll wahrgenommen! Wir haben bis in den Sonnenaufgang am Strand getanzt, die wunderschöne Szenerie bestaunt und weitergetanzt, bis der DJ um 7:30 Uhr das letzte Lied gespielt hat.
Fantastisch.
Der nächste Tag wurde natürlich halb tot am Strand und im Bett verbracht, aber Dienstag bin ich dann weiter nach Koh Tao gezogen. Das ist die kleinste der  drei Golf Küsten Inseln und berühmt fürs Tauchen und Schnorcheln.
Das wollte ich natürlich nicht verpassen und habe mich direkt für einen Tauchgang am nächsten Tag eingeschrieben.
Für diese Erfahrung finde ich echt kaum Worte.. wir wurden im Pool eingewiesen, haben das atmen unterwasser geübt, was entgegen jeder Intuition ist, und sind dann rausgefahren..
Wir haben uns an einem Seil entlang in die Unterwasserwelt gewagt und haben vor lauter Reizüberflutung wahrscheinlich nur ein Zehntel wahrgenommen von dem, was da unten alles so vor sich geht... es war eine unglaubliche Erfahrung! Es hat so viek Spaß gemacht, dass ich direkt einen zweiten Tauchgang mitgemacht habe - das hat Suchtpotenziel ;)
Heute musste ich mich dann schon von der Insel verabschieden und sitze jetzt im Flughafen und warte auf meinen Flug in den Norden Thailands - ich kann es kaum erwarten!





Aus irgendeinen Grund kann ich gerade nicht die Fotos hochladen, die mir geschickt wurden, weshalb jetzt hier keine von der Full Moon Party dabei sind ( ich habe mein Handy aus Sicherheitsgründen nicht mitgenommen )

Dienstag, 22. September 2015

Karte

Hey,
ich habe versucht, diese Karte irgendwie in den Blog einzubauen, aber bin gescheitert. Ich poste deswegen einfach mal den Link:
https://www.google.com/maps/d/edit?mid=z4aPI9tUJ01s.kdVGiyBj22yw&usp=sharing
Auf dieser Karte werde ich ab jetzt immer festhalten, wo ich gerade bin. Das sieht im Moment noch nicht nach viel aus, aber so könnt ihr meine Route visuell nachvollziehen :)
Fühlt euch alle gedrückt!

Meine Zeit auf Koh Lanta...

...ist in zwei Tagen vorüber. Diesen Freitag werde ich nach fast vier Wochen hier weiter ziehen.
Es war eine wunderbare Zeit und es macht es mir sehr schwer mich von der Insel und den Menschen zu verabschieden.
Ich habe mich an den unglaublich entspannten Lebensstil hier gewöhnt. Am Anfang war ich noch unruhig, habe darauf gewartet, dass etwas passiert und mich umwirft, aber das hat sich schnell geändert. Man plätschert hier angenehm durch den Alltag. Jeden Vormittag etwas arbeiten, wunderbares Essen von June, der Schulköchin, genießen, dann einen Spaziergang am Strand, oder baden gehen, um fünf Uhr mit allen zusammen Badminton spielen - meist bis man den Federball nicht mehr sehen kann, wegen der einbrechenden Dunkelheit. Danach geht es zum Abendessen in eins der unglaublich preiswerten Restaurant mit köstlichen Essen. Das Leben hier ist hart.
Langsam aber sicher habe ich mich in das Land verliebt. In die unglaublich schöne Landschaft, in das Lächeln, das den Leuten hier so natürlich auf den Lippen liegt, in das Essen natürlich - die ganze Ananas, die ich auf dem Markt frisch geschnitten für 50 Cent bekomme, usw.
Koh Lanta ist eine Insel mit einem ganz eigenem Charme- es gibt hier im Vergleich zu anderen Teilen Thailands kaum Touristen, was durch die Nebensaison noch verstärkt wird. Es ist also absolute Ruhe. Es gibt eine Hauptstraße, die einmal um die Insel führt und an der sich alle Lokale und Shops reihen. Unglaublich viele Strände, einer davon drei Minuten zu Fuß von "meiner" Haustür entfernt.. Diese Insel hält fest. Ich habe mit so vielen Leuten geredet, die eigentlich nur ein paar Tage hier bleiben wollten, und mittlerweile schon Monate, oder sogar Jahre, hier gelebt haben. Das Leben ist einfach wunderbar leicht, wenn die schwerste Entscheidung des Tages ist, wo man denn heute Abend gerne essen würde.
An den Wochenenden sind wir immer etwas die Insel erkunden gegangen: In die Altstadt, den Nationalpark, an "geheime" Strände, usw. Dank Lyndsey, die mit allen Eltern der Schüler befreundet ist, dürfen wir auch gerne in deren Resorts ein uns ausgehen und die Pools mit Aussicht aufs Meer benutzen. Traumhaft.
Koh Lanta wird mir auf jeden Fall fehlen. Hier sind ein paar "Dinge", die ich mit auf meine Reise nehme:
- Die Fähigkeit auf Thai bis 10 zählen zu können, weil wir Badminton immer auf Thai gespielt haben.
- Meine Flip Flop Bräunungslinien, die von meinem Leben außerhalb geschlossener Schuhe zeugen.
- Mein Lieblingscurry ( Massaman Curry ) im Vorbeigehen am Geruch identifizieren zu können.
- Meine Liebe zum Fahren von Mopeds in der Sonne.
- Den Instinkt, immer alles zu teilen.

Das sind ein paar Dinge, die mir mein Leben hier mitgibt.
Ich freue mich wirklich auf die nächsten Orte, die ich erleben werde, aber Koh Lanta hat sich auf jeden Fall in meinem Herzen eingenistet.

Freitag geht es für sechs Tage an die Golküste, bevor ich nach Chiang Mai zu meinem nächsten Workaway Projekt fliege. Samstag bin ich genau einen Monat unterwegs - es war ein toller Monat!

Off to explore.
                         Endlich habe ich Mofa fahren gelernt - ich will es hier nicht mehr missen.
                                               Wunderschöner National Park im Süden.
                                                   Unterwegs mit den Freiwilligen.
                                            Eines der Resorts von Eltern der Schulkinder.
                                                Ganze, frische Ananas, für 50 Cent!!
                                                      Thailändische Märtke sind der Hammer.

Dienstag, 8. September 2015

Koh Lanta, oder mein Leben in Flip Flops

Hey Leute,
ich bin jetzt schon eine Woche auf Koh Lanta und dachte ich erzähle euch mal ein bisschen was vom Leben hier.
Ich arbeite und lebe hier in der Global Village School, die nächste Woche eröffnet. Ein riesiges Lagerhaus Gebäude, in das Klassenräume und Schlafzimmer für die Arbeiter/ Besitzer eingebaut wurden. Mein Zimmer teile ich mir gerade mit einem britischen Pärchen und einer Australierin - alle super nett. Außer denen sind hier gerade noch zwei andere Briten und ein Israeli.
Morgens geht es so um neun Uhr los. Viele Aufgaben, die ich bekomme haben mit streichen zu tun - ich habe den Kindern ein Rennbahn auf den Boden gemalt, bin gerade dabei das Badmintonfeld aufzumalen, usw. Das hört sich jetzt leicht an, ist bei der Hitze und Luftfeuchtigkeit aber ziemlich anstrengend ;)
Mittags gehe ich nach der Arbeit meist an den Strand und ruhe mich etwas aus ( das Leben ist ja so hart ). So gegen fünf Uhr abends treffen sich dann alle von uns und noch ein paar Leute von der Sprachschule in der Nähe, um Badminton zu spielen. Danach geht es zum Abendessen. Mittags essen wir mit den Kindern, was die Köchin gekocht hat ( immer super lecker ), Abends bekommen wir umgerechnet 2,50 Euro, um uns selbst zu verpflegen. Das klingt jetzt nach einem Witz, aber dafür kann man sich hier definitiv satt essen! Gestern zum Beispiel habe ich ein Nudelgericht für glatt 1,50 gegessen, meinen Veggie Burger mit Pommes bekomme ich für 2,50, oder alle Arten von thailändischen Curries.. das thailändische Essen ist unglaublich lecker. So gut hat es mir glaube ich in noch keinem anderen Land geschmeckt, und das soll ja was heißen! An die Schärfe muss ich mich definitv noch gewöhnen, aber ansonsten ist es himmlich!
Nach dem Abendessen ist das verschieden. Manchmal geht es direkt ins Bett, weil wir so fertig sind, manchmal machen wir ein Quiz in einer Bar mit, oder gehen zum Karaoke, und manchmal schauen wir einen Film oder spielen Karten.
Es ist ein sehr friedliches Leben in der Nebensaison auf dieser entspannten Insel!
Apropos Nebensaison - die furchteinflößende "Regensaison" bedeutet nur, dass es höchstens einmal am Tag circa 15 Minuten regnet. Drama pur..
Letztes Wochenende sind wir Samstags in die Altstadt der Insel gefahren - die Fahrt war wunderschön. Die Insel hat definitiv was zu bieten und ich muss auf jeden Fall noch mehr erkunden.

Noch eine Sache: Auf Reisen ist man ja immer eine etwas andere Person, aber was ich wirklich nicht erwartet habe, ist meine Liebe zum Motorrad fahren hier auf der Insel. Es ist so unglaublich entspannend hinten auf dem Ding zu sitzen, mit dem Wind in den Haaren und die palmenbewachsenen Straßenränder zu beobachten. Ich lasse mir das fahren bald beibringen und leih mir so ein Ding dann auch mal aus ( pro Tag 3 Euro ;) ), um die Insel zu erkunden.
Natürlich vorsichtig.

Ich drücke euch alle,
Theresa




Dienstag, 1. September 2015

Fotos :-)







Bangkok Rest und Aufbruch in den Süden

Hey ihr Lieben,
ich habe in Bangkok nicht mehr so die Zeit gehabt etwas zu schreiben, deswegen hole ich das jetzt nach :)
Am Freitag habe ich mit Agnes eine Tour nach Ayutthaya gemacht, die Hauptstadt des alten thailändischen Königreiches. Sehr viele sehr schöne Tempel und Ruinen! Wir waren dann erst nachmittags wieder zurück in Bangkok und haben uns erstmal ordentlich ausgeruht, bevor wir dann mit einer 10 Leuten in zwei Taxis gequetscht haben, um zu dem Skytower zu fahren, auf dem auch Hangover 2 gedreht wurde. Die Bar ist in einem sehr, sehr luxuriösem Hotel und wir sind da natürlich mit unserem Backpacker Aufzug etwas herausgestochen. Drei durften auch erst gar nicht hoch.. wir sind dann in Schichten gegangen und haben dann im Klo die Kleidung getauscht, damit die anderen auch hoch können ;) danach haben wir noch ordentlich das Nachtleben Bangkoks ausgetestet - eine wilde Nacht :p
Aufgrund dessen war am nächsten Tag auch nicht viel drin ;D wir haben uns entspannt, Kleinkram gemacht, bis wir abends mit allen möglichen Leuten nach Chinatown gefahren sind. Das Hostel war echt super zum Leute kennenlernen - in meiner gesamten Zeit in Bangkok habe ich nichts alleine gemacht!
Nach Chinatown war schon wieder Party angesagt..
Am nächsten Morgen bin ich mit ein paar Leuten zum Chatuchak Wochenend Markt. Ein Riiiiiiiiiiiiiieeeeessseeeen Markt, bei dem man alles bekommen kann - von gefakten Uhr, über Hundewelpen, bis zu Klamotten und Essen... über Hektar!
Nach dem Stress wurde erstmal wieder bis zum Abend ausgeruht, and dem wir - drei mal dürft ihr raten - Party gemacht haben. Da jeden Abend die Runde etwas anders war, wurde es nie langweilig!

Dann kam auch schon der letzte Tag für mich in Bangkok´. Ich bin mit ein paar Leuten zum Ghost Tower gefahren. Das ist ein sehr großer Wolkenkratzer, der fast fertig gebaut wurde, aber da wegen der Korruption das Geld immer wieder verschwand, wurde der Bau letztlich beendet. Da kann man jetzt illegale Touren machen und hoch bis in den 49ten Stock klettern... allerdings waren wir zum falschen Zeitpunkt da und die Touren wurden nicht gegeben. Den Rest des Tages habe ich ruhig verbracht. Abends habe ich mich dann von den Leuten verabschiedet - komisch, wie schnell man sich aneinander gewöhnt..
Darauf hin habe ich mir - so gegen 22 Uhr - gedacht, dass ich wahrscheinlich mal heraufinden sollte, wo ich heute eigentlich gehen muss. Mein Gastgeber hat mir geschrieben, dass ich einfach auf die Karte auf seiner Seite schauen sollte - allerding war da nun keine Karte. Also musste ich googlen und suchen und habe letztlich zumindest den Namen des Dorfes herausgefunden. Wo dieses Dorf aber ist, bzw. bis wo mich der Shuttle fahren würde, wusste ich allerdings nicht.. leicht mulmig war mir da schon!
Heute Morgen bin ich um 5 Uhr aufgestanden, habe um 6 den Shuttle zum Flughafen genommen, wo um 9 Uhr mein Flug ging.. den habe ich komplett durchgeschlafen, Aus dem Flughafen bin ich direkt in Bus Nummer 1 gestiegen. Nachdem wir den Bus wechseln mussten, weil der Fahrer falsch getankt hatte und die Maschine nicht mehr ansprang wurde ich zu einer Bushaltestelle gebracht, wo ich dann ein Ticket für einen Bus zu meiner Insel bekommen habe. Nach 1 1/2 Stunden kam der dann auch. Eigentlich dachte ich, die Fahrt würde nur circa 1 1/2 Stunden dauern.. hätte sie vielleicht auch, wenn der Fahrer nicht ständig irgendwo Pakete und Post abgeholt und weggebracht hatte ;D so herrlich undeutsch - ich konnte es nur genießen, auch wenn das eine Verdopplung der Fahrzeit bedeutet hat.
Ich hatte der Frau an der Bushaltestelle den Namen meines Dorfes genannt und die hat mir gesagt, wo ich aussteigen muss.. allerdings hatte ich immer noch keine Ahnung, wo jetzt meine Schule sein würde. Im Bus habe ich eine Frau kennengelernt, die mit ihrem Freund im gleichen Dorf bei einem Hostel ein workaway macht. Ich bin erstmal mit denen dahin gelaufen und habe dort gefragt, ob jemand die Global Village School kennt. Der Besitzer hat mir darauf hin gesagt, dass seine Tochter dort zur Schule geht und hat mich dort hingefahren - ich muss mir eigentlich nie wieder Sorgen machen, es klappt immer irgendwie alles.
Die Schule ist das größte und modernste Gebäude in dem Dorf, das aus einer Straße besteht. Hier sind gerade drei Freiwillige - eine Britin, eine Australierin, und ein Israeli. Die Britin wollte ursprünglich fünf Tage bleiben. Sie ist jetzt seit neun Monaten hier. Man bleibt hier einfach hängen, hat man mir gesagt.
Nachdem ich meine Sachen in das Zimmer gepackt habe, was ich mir mit Emily, der Australierin teile, sind wir zu einem Resort Pool gefahren, der von den Eltern eines der Kindern betrieben wird, weswegen wir umsonst in den luxuriösen Pools baden dürfen, was wir dann auch bis zu Anbruch der Dunkelheit gemacht haben. Dann sind wir zu einem Restaurant gefahren. Ich sitze hinter einer Britin auf einem Motorrad, düse an Palmen, Jungeln, und Resorts vorbei und frage mich "Kann es eigentlich noch besser werden?". Kann es: mit unglaublichen Schokoladen Shakes und Veggie Burgern.
Die Leute sind toll, ich habe mich im Raum eingerichtet und fühle mich wohl - der nächste Monat kann kommen.

Donnerstag, 27. August 2015

The most random day of my life

Als ich dann heute geduscht hatte, habe ich am hauseigenen Essenstand für knapp einen Eiro eine Riesenportion Ei mit Omlett gegessen und dabei Agnes aus Hong Kong/ Kanada kennengelernt. Wir wollten uns dann einfach zu dem großen Palast aufmachen. Wir sind gerade mal zehn Schritte vom Hostel angesprochen worden, wohin wir denn wollen. Eine thailändische Frau hat uns dann auf einmal alles mögliche auf einer Karte gezeigt, wo wir hin müssen und hat ein Tuk Tuk für uns herangewunken. Sie hat mit ihm einen Deal gemacht und der hat uns über eine Stunde (!!!) für circa 90 cent (!!!) von Tempel zu Tempel gefahren und hat da immer auf uns gewartet, während wir uns das angeschaut haben. Wir wussten nie, wohin es überhaupt geht, sondern wurden einfach am.nächsten Tempel mit den Worten "lassst euch Zeit" rausgelassen. Am letzten Tempelberg haben wir uns dann von ihm verabschiedet und sind dann Richtung Hostel gelaufen. Als wir uns da einen Tempel angeschaut haben, kann auf einmal ein Lehrer auf uns zu und hat uns sehr aufgeregr von dem buddhistischen Feiertag erzählt, der heute war und hat von irgendwelchen Festivals in irgendwelchen Tempeln und hat uns auch ein Tuk Tuk angehalten und uns eine Rundfahrt für 20 cent (!!!) ausgehandelt.
Wir sind also heute stundenlang zu willkürlichen Sehenswürdigkeiten gefahren, die uns freudig aufgeregte Leute empfohlen haben :D
Es war alles total komisch, lustig, unerwarter und toll ;D




Mittwoch, 26. August 2015

Flug und Ankunft in Bangkok

Hey Leute,
es ist noch nicht viel geschehen, aber ich dachte, ich melde mich schon einmal!
Meine beiden Fluege waren sehr angenehm. Der lange Flug fand in dem modernsten Flugzeug statt, in dem ich bisher geflogen bin - es war richtig geraeumig und hatte Lichteinstellungen, die einen Jetlag verhindern, bzw schmaelern sollen.. echt cool.
Lang war der Flug mit seinen 11 Stunden natuerlich trotzdem. Geschlafen habe ich kaum, aber momentan geht es mir noch ganz gut :)
In Bangkok angekommen musste ich erstmal durch das Einwanderungsbuero, wo alles gut gegangen ist. Dann bin ich mit dem Schnellzug ins Herz der Stadt gefahren. Schon die Fahrt dahin hat Aussichten gehabt, die mir bestaetigt haben, dass ich genau hier sein will ( habe im Zug allerdings keine Fotos gemacht, weil es von Anfang an schon unglaublich voll war und auf jede Person die ausgestiegen ist 10 neue eingestiegen sind).
Aus dem Zug raus dachte ich natuerlich, dass es jetzt nicht mehr allzu weit sein koennte und bin einfach mal losgelaufen und habe mich auf meinen Orientierungssinn und google maps verlassen..... tja, das habe ich dann nach 45 Minuten in schwueler Hitze aufgegeben und bin mit einem Motorrad Taxi durch die Stadt geduest - unglaublich schnell, aber immerhin mit Helm :) wurde direkt vorm Hostel abgesetzt, wo ich jetzt drinnen sitze und warte.. check in ist naemlich erst in 4 1\2 Stunden und ich sitze hier verschwitzt und wuensche mir einfach nur eine Dusche!
Aber das wird schon :D auf jeden Fall geht es mir gut und ich freue mich auf meine Tage hier in dieser Stadt!