Dienstag, 22. September 2015

Meine Zeit auf Koh Lanta...

...ist in zwei Tagen vorüber. Diesen Freitag werde ich nach fast vier Wochen hier weiter ziehen.
Es war eine wunderbare Zeit und es macht es mir sehr schwer mich von der Insel und den Menschen zu verabschieden.
Ich habe mich an den unglaublich entspannten Lebensstil hier gewöhnt. Am Anfang war ich noch unruhig, habe darauf gewartet, dass etwas passiert und mich umwirft, aber das hat sich schnell geändert. Man plätschert hier angenehm durch den Alltag. Jeden Vormittag etwas arbeiten, wunderbares Essen von June, der Schulköchin, genießen, dann einen Spaziergang am Strand, oder baden gehen, um fünf Uhr mit allen zusammen Badminton spielen - meist bis man den Federball nicht mehr sehen kann, wegen der einbrechenden Dunkelheit. Danach geht es zum Abendessen in eins der unglaublich preiswerten Restaurant mit köstlichen Essen. Das Leben hier ist hart.
Langsam aber sicher habe ich mich in das Land verliebt. In die unglaublich schöne Landschaft, in das Lächeln, das den Leuten hier so natürlich auf den Lippen liegt, in das Essen natürlich - die ganze Ananas, die ich auf dem Markt frisch geschnitten für 50 Cent bekomme, usw.
Koh Lanta ist eine Insel mit einem ganz eigenem Charme- es gibt hier im Vergleich zu anderen Teilen Thailands kaum Touristen, was durch die Nebensaison noch verstärkt wird. Es ist also absolute Ruhe. Es gibt eine Hauptstraße, die einmal um die Insel führt und an der sich alle Lokale und Shops reihen. Unglaublich viele Strände, einer davon drei Minuten zu Fuß von "meiner" Haustür entfernt.. Diese Insel hält fest. Ich habe mit so vielen Leuten geredet, die eigentlich nur ein paar Tage hier bleiben wollten, und mittlerweile schon Monate, oder sogar Jahre, hier gelebt haben. Das Leben ist einfach wunderbar leicht, wenn die schwerste Entscheidung des Tages ist, wo man denn heute Abend gerne essen würde.
An den Wochenenden sind wir immer etwas die Insel erkunden gegangen: In die Altstadt, den Nationalpark, an "geheime" Strände, usw. Dank Lyndsey, die mit allen Eltern der Schüler befreundet ist, dürfen wir auch gerne in deren Resorts ein uns ausgehen und die Pools mit Aussicht aufs Meer benutzen. Traumhaft.
Koh Lanta wird mir auf jeden Fall fehlen. Hier sind ein paar "Dinge", die ich mit auf meine Reise nehme:
- Die Fähigkeit auf Thai bis 10 zählen zu können, weil wir Badminton immer auf Thai gespielt haben.
- Meine Flip Flop Bräunungslinien, die von meinem Leben außerhalb geschlossener Schuhe zeugen.
- Mein Lieblingscurry ( Massaman Curry ) im Vorbeigehen am Geruch identifizieren zu können.
- Meine Liebe zum Fahren von Mopeds in der Sonne.
- Den Instinkt, immer alles zu teilen.

Das sind ein paar Dinge, die mir mein Leben hier mitgibt.
Ich freue mich wirklich auf die nächsten Orte, die ich erleben werde, aber Koh Lanta hat sich auf jeden Fall in meinem Herzen eingenistet.

Freitag geht es für sechs Tage an die Golküste, bevor ich nach Chiang Mai zu meinem nächsten Workaway Projekt fliege. Samstag bin ich genau einen Monat unterwegs - es war ein toller Monat!

Off to explore.
                         Endlich habe ich Mofa fahren gelernt - ich will es hier nicht mehr missen.
                                               Wunderschöner National Park im Süden.
                                                   Unterwegs mit den Freiwilligen.
                                            Eines der Resorts von Eltern der Schulkinder.
                                                Ganze, frische Ananas, für 50 Cent!!
                                                      Thailändische Märtke sind der Hammer.

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